15.02.18 – „Die weiche Macht der zentralasiatischen Nationen im 21. Jahrhundert: Erbe, Modernität, Bestrebungen“ – Fachartikel jetzt online

Um politische, wirtschaftliche und sonstige Ziele zu erreichen, darunter auch in auswärtigen Angelegenheiten, setzen Länder sowohl „harte“ als auch „weiche“ Macht ein. Weiche Macht baut auf Überzeugung und Anziehungskraft auf, und wer besseren Zugang zu verschiedenen Kommunikationskanälen besitzt, über die ein positives Selbstbild vermittelt und Probleme formuliert werden können, genießt eine höhere Glaubwürdigkeit und kann seine Agenda erfolgreicher umsetzen als andere.

Die meisten Diskussionen über weiche Macht in Zentralasien konzentrieren sich auf den Einsatz weicher Macht durch Russland, China, die Vereinigten Staaten und andere Länder, um Einfluss auf die Länder in der Region auszuüben.  Dieser Fachartikel ist der 16. vom Eurasian Council on Foreign Affairs(Eurasischer Rat für Auswärtige Beziehungen; ECFA) veröffentlichte und trägt den Titel „Die weiche Macht der zentralasiatischen Nationen im 21. Jahrhundert: Erbe, Modernität, Bestrebungen“. Er richtet die Aufmerksamkeit auf die Ressourcen weicher Macht in Zentralasien und enthält Vorschläge, wie sie weiterentwickelt und in reale Macht umgewandelt werden kann.

Der Artikel befasst sich mit mehreren Quellen weicher Macht – Geschichte und Kultur, Tourismus, Bildung und Kommunikation – bevor er mit der Aussage schließt: „alle fünf zentralasiatischen Staaten verfügen über Mittel weicher Macht, von der sie hoffen, sie in Verbindung mit ihren Bemühungen, ihren Verpflichtungen [gegenüber der nachhaltigen Entwicklung] nachzukommen, und auf anderem Wege zu stärken. Einige verfügen über eine besser entwickelte weiche Präsenz als andere – oder haben sie geschickter eingesetzt“. Gleichzeitig weist der Artikel darauf hin, dass suboptimale Ergebnisse in Rankings zur Messung der Indikatoren weicher Macht „deutlich machen, wie viel noch zu erreichen ist“.

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